• Erfolgreich

Steckborn: Kein Bonus für den Scherbenhaufen!

  • 301Unterstützer
  • 100Ziel
  • 0Tage verbleiben
Steckborn: Kein Bonus für den Scherbenhaufen!

Beschreibung:

Für eine FAIRE Abgangsentschädigung des Stadtpräsidenten!

Der Steckborner Stadtpräsident Roman Pulfer ist per 31. Mai 2021 von seinem Amt zurückgetreten. Darauf hat der Stadtrat eine Lohnfortzahlung bis Ende 2021 beschlossen.

Mit diesem Vorgehen und insbesondere mit der Höhe dieser Abgangsentschädigung sind wir nicht einverstanden.

Der jährliche Bruttolohn des Stadtpräsidenten Roman Pulfer beträgt 167'000 Franken. Quelle: Thurgauer Zeitung 07.05.2021.

Schweizer Städte, die deutlich grösser sind als Steckborn, sehen für einen vergleichbaren Fall ausdrücklich keine Abgangsentschädigung für den Stadtpräsidenten vor. Beispiele: Aarau, Bülach, Dübendorf, Frauenfeld, Gossau SG, Thalwil, Wetzikon, Wil SG. Quellen siehe «Links».

Für gewöhnliche Arbeitnehmende würde der Kündigungsschutz (Kündigungsfrist) im 2. bis und mit dem 9. Dienstjahr zwei Monate betragen. Quelle: Schweizerisches Zivilgesetzbuch Obligationenrecht Art. 335c.

Im Verhältnis zu den vollbrachten Leistungen ist eine Entschädigung, welche über dieses gesetzliche Minimum hinausgeht, aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt.

Vorgeschlagene Lösung:

Eine Gruppe von Stimmberechtigten aus Steckborn hat einen Rekurs gegen den Beschluss des Stadtrates eingereicht. Wir fordern den Stadtrat von Steckborn und das Kantonale Departement des Innern auf, dafür zu sorgen, dass die Abgangsentschädigung für den zurückgetretenen Stadtpräsidenten Roman Pulfer auf höchstens zwei Monatslöhne reduziert wird.

Die unterzeichnenden Personen unterstützen den Stadtrat bei seiner Entscheidung, diesem Rekurs Folge zu leisten. Sie fordern ihn auf, die Abgangsentschädigung für den zurückgetretenen Stadtpräsidenten Roman Pulfer auf höchstens zwei Monatslöhne zu reduzieren.

«Die Gemeinde hat ihren Haushalt sparsam, wirtschaftlich und mittelfristig ausgeglichen zu führen. Die Wirtschaftslage ist angemessen zu berücksichtigen.» Quelle: Gemeindeordnung §41.