Für eine massvolle bauliche Entwicklung der Brugger Innenstadt

  • Konrad Zehnder, QVA Brugg
  • 5200 Brugg
  • Endet am 13.06.2018
  • 115Unterstützer
  • 200Ziel
  • 23Tage verbleiben
Für eine massvolle bauliche Entwicklung der Brugger Innenstadt

Beschreibung:

Die „Alte Schmitte“, das „Müller-Haus“ sowie das „Kupper-Haus“ (von links nach rechts in der Visualisierung) bilden zusammen mit der „Alten Post“ ein bauhistorisch hochkarätiges Ensemble mit direktem Bezug zur geschützten Altstadt. Die Bauten sind im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) enthalten. Als Häuserzeile an der Schulthess-Allee-Südseite sind sie das Bindeglied zwischen der Brugger Alt- und Neustadt. Sie sind ein für Brugg einmaliger Zeitzeuge der Siedlungsgeschichte der Stadt.
Die bauhistorisch wertvollen Gebäude sollen nun abgebrochen werden und einer grossflächigen Überbauung mit Stadtverwaltung, Gewerberäumen, 54 Wohnungen und Tiefgaragen Platz machen. Die geplante Überbauung ist massiv überdimensioniert und für das Ortsbild und die Identität des Quartiers unpassend. Ein Architekturwettbewerb von 2016 hat gezeigt, dass es ohne weiteres möglich ist, die historischen Gebäude zu erhalten und in eine Überbauung mit angemessener Dichte zu integrieren.

Vorgeschlagene Lösung:

Die Initianten der Petition fordern die Stadt Brugg auf,

  1. die Gebäude „Müller-Haus“ (Schulthess-Allee 6) und „Alte Schmitte“ (Schulthess-Allee 8) zu erhalten und ins kommunale Inventar der schützenswerten Bauten aufzunehmen.
  2. beim Gestaltungsplan „Alte Post“ und bei der Teiländerung des Gestaltungsplanes „Annerstrasse“ die Bebauungsdichte und die Höhen der einzelnen Gebäude auf ein erträgliches Mass zu reduzieren.