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Schutz unserer Kinder durch Einrichtung Tempo-30-Zonen in Quartierstrassen

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Schutz unserer Kinder durch Einrichtung Tempo-30-Zonen in Quartierstrassen

Beschreibung:

Unsere Kinder sind das höchste Gut und sind entsprechend schützenswert. Kinder sind fröhlich und manchmal auch unberechenbar.
Ausgerechnet auf dem Weg in den Kindergarten und in die Schule bestehen in den Quartierstrassen, welche zum Kindergarten und zum Schulhaus führen, keine Trottoirs oder sonstige Schutzmassnahmen.

Verkehrsberuhigung ist ein entscheidendes Mittel, um zwei Ziele gleichzeitig erreichen zu können: höhere Sicherheit im Verkehr sowie eine bessere Lebens- und Wohnqualität für die Anwohnenden - wer langsamer fährt, sieht mehr und kann schneller reagieren. Während ein Auto mit Tempo 30 nach rund 21 Metern schon steht, ist ein Fahrzeug mit Tempo 50 an der gleichen Stelle immen noch mit 50 km/h unterwegs, denn der Reaktionsweg allein ist 28 Meter lang. Die Geschwindigkeit ist der entscheidende Faktor für die Unfallwahrscheinlichkeit und für die Unfallschwere.

Die Leegasse ist mit rund 1000 Fahrzeugbewegungen pro Tag hoch frequentiert und der Schulweg sowie in anderen Quartierstrassen in Oberdorf (Schützenstrasse / Rötistrasse, Rüttenenstrasse mit Kindergarten, etc.) sind Geschwindigkeitsüberschreitungen der aktuell erlaubten 50 km/h nicht selten. Die Anpassung der Geschwindigkeit auf freiwilliger Basis scheint hier nicht zu funktionieren.

Vorgeschlagene Lösung:

Es gibt eine breite Palette von möglichen Massnahmen, die das Miteinander aller Beteiligten und Verkehrsteilnehmenden unterstützen und fördern. Die Gemeinden haben die Aufgabe, für die Sicherheit ihrer Einwohnerinnen und Einwohner zu sorgen. Dies beinhaltet auch alle Massnahmen zur Abwicklung und Regelung des Verkehrs auf Strassen und Plätzen.
Die Unterzeichnenden fordern deshalb, die generelle Einrichtung einer 30er-Zone in sämtlichen Quartier- und Nebenstrassen (sogenannte „siedlungsorientierte Strassen“) mit entsprechenden Massnahmen umzusetzen.

Die Massnahmenplanung für das Umsetzen der Tempo-30-Zonen kann wie folgt und durch folgende Personen erarbeitet werden:

• Der Gemeinderat bringt die politische Meinung ein und verankert das Vorhaben in der politischen Behörde.
• Der Projektleiter eines Ingenieur- oder Planungsbüros steuert sein Fachwissen bei. Bei Sicherheitsfragen kann auch die Abteilung Verkehrstechnik der bfu beigezogen werden.
• Ausgewählte Anwohnervertreter repräsentieren die übrigen Anwohnenden. Gerne unterstützen wir Sie hierbei.
• Die kantonale Bewilligungsbehörde vermittelt die kantonalen Richtlinien und prüft das Gutachten.

Wir fordern eine aktive und nun rasche Handlungsweise in diesem Thema, damit wir endlich sicherere Schulwege, Begegnungszonen und Quartierstrassen haben.