• Erfolgreich

Petition gegen fixe Barrieren und Sperren im Säli-Quartier!

  • 427Unterstützer
  • 200Ziel
  • 0Tage verbleiben
Petition gegen fixe Barrieren und Sperren im Säli-Quartier!

Beschreibung:

Wir fordern vom Stadtrat den Beschluss 005 vom 11. Januar 2021 zurückzuziehen und auf fixe Barrieren und Sperren im Säli-Quartier zu verzichten.

  • Die Quartierbevölkerung wurde weder befragt noch konnte sie Mitwirken.

  • Eine Mehrheit der Quartierbevölkerung dürfte gegen die Massnahme sein. Dafür spricht eine Facebook-Umfrage mit 239 Antworten und bloss 10% Zustimmung für die beschlossene Massnahme.

  • Die Dringlichkeitserklärung entzieht der Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Das Problem ist jedoch seit Jahren bekannt, was ein solches Vorgehen nicht legitimiert trotz Baustelle.

  • Es ist falsch die Quartierbevölkerung mit einer derart einschneidenden Massnahmen für das Fehlverhalten von auswärtigen Autofahrer zu bestrafen.

  • Die Massnahmen führen zu absurden Umwegen für die Anwohner und erhöhen so auch die Umweltbelastung.

  • Viele Menschen im Säliquartier sind motorisiert und benötigen die Fahrzeuge für den Arbeitsweg, der ihnen nun erschwert wird.

  • Bevor zu drastischen Mitteln gegriffen wird, sind andere Möglichkeiten zu prüfen.

  • Gerade ältere Menschen sind oft auf das Taxi angewiesen. Die Kosten werden wegen den Umwegen deutlich steigen.

  • Unverhältnismässige Einschränkung der Bewohner um Fluchtverkehr zu reduzieren, der sich nur verlagern wird.

  • Zusammengefasst: der Nutzen der Massnahme steht in keinem Verhältnis zum Aufwand.

Vorgeschlagene Lösung:

Bevor zu solch drastischen Massnahmen gegriffen wird, sind andere Möglichkeiten zu prüfen. Diese könnten sein: vermehrte Kontrollen durch die Polizei, Einführung von Begegnungszonen (Geschwindigkeitsbegrenzung auf 20 km/h), Verkehrs-Security zu den Stosszeiten, Barrieren / Sperren die sich für die Anwohner/-innen öffnen, Vignetten etc.

Wir verweisen insbesondere auch auf die Beispiele Birsfelden BL, wo die Polizei den Durchgangsverkehr in Quartierstrassen deutlich reduzieren konnte ohne Barrieren (Quelle bz Basel: https://bit.ly/3ogtDw9) und Cham, wo mit Videokameras die Fahrzeuge erfasst und anschliessend die fehlbaren Lenker gebüsst werden (Dazu mehr: https://bit.ly/3a6HZKF). Diese müssen nicht zwingend in Olten gleich umgesetzt werden. Jedoch zeigen beide Beispiele auf, dass alternative Möglichkeiten existieren und funktionieren.

Weiter ist zu bedenken: alle Oltnerinnen und Oltner bezahlen die Strassen mit ihren Steuern. Es stellt sich letztlich auch die Frage, ob es tragbar ist der Bevölkerung anderer Oltner Quartiere die Durchfahrt zu verbieten bzw. derart zu erschweren.