Bildungswahl für alle statt für wenige

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Bildungswahl für alle statt für wenige

Beschreibung:

Petition Basel-Landschaft
Bildungswahl für alle statt für wenige
Jedem Kind die beste Bildung
Wir fordern den Landrat und die Regierung des Kantons Basel- Landschaft auf, gesetzliche Grundlagen zu schaffen und Massnahmen zu ergreifen die dazu führen, dass...

  1. die Erklärung der Menschenrechte Art. 26 Abs. 3 umgesetzt wird:
    „Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.“
    Menschenrechte sind Rechte, die unabhängig von den finanziellen Verhältnissen, in Anspruch genommen werden können.
  2. die Eltern unter verschiedenen Schulmodellen der Staatsschulen ein für ihr Kind geeignetes Modell wählen können, unabhängig der Postleitzahl.
  3. nichtstaatliche Schulen auch anteilsmässig öffentlich finanziert werden, wenn die Schulen dadurch den offenen und unentgeltlichen Zugang für alle Kinder gewährleisten.
  4. Art. 41 der Schweizerischen Bundesverfassung umgesetzt wird:
    „Die Kantone setzen sich in Ergänzung zu persönlicher Verantwortung und privater Initiative dafür ein, dass Kinder und Jugendliche sich nach ihren Fähigkeiten bilden können.“
    Die Vielfalt von Bildungsmodellen und deren Autonomie gefördert und finanziert werden.

Vorgeschlagene Lösung:

Begründungen
Grenzen des staatlichen Schulmonopols

  1. Kinder und Eltern können in der Schule nur mitwirken und in keiner Frage mitbestimmen. Deshalb muss das Menschenrecht der freien Bildungswahl für alle Eltern umgesetzt werden.
  2. Wie verschiedene Studien zeigen, die Volksschulen stossen, allen Kindern gerecht werden, deutlich an ihre Grenzen. Beispiele: Schulabbruch: Jedes Jahr brechen ca. 5000 Jugendliche frustriert die Schule ab.
    Therapien: Bis zu 50% der 3. Klässler erhalten sondertherapeutische Massnahmen. Der UNO-Kinderrechtsausschuss kritisiert, dass in der Schweiz zu viel ADHS diagnostiziert und zu häufig Psycho- pharmaka verschrieben werden.
    Bildungsdefizite: 20% der Schulabgänger verlassen die Schule als funktionale Analphabeten. Die unzureichende Schulbildung von rund 20% der Schulabgänger (OECD) kostet unsere Gesellschaft jährlich rund 1 Milliarde Franken (Studie des Bundes).
    Deshalb braucht es verschiedene Bildungsmodelle und den Zugang für alle Kinder, egal aus welcher sozialen Schicht sie stammen.
  3. In machen Fällen kann eine nichtstaatliche Schule den Bedürfnissen
der Kinder besser gerecht werden. Deshalb ist Schulwahlmöglichkeit nur mit dem Portemonnaie sozial ungerecht.
    Studie der OECD in 27 Ländern und 180’000 Schülerdaten:
    Freie Bildungswahl, Autonomie und Rechenschaftspflicht erhöhen die Schulqualität, Chancengerechtigkeit in der Bildung.