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Eigentrassierung WSB / Sanierung Böhlerknoten in Unterkulm (Kreisel)

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Beschreibung:

Das Trassee der WSB soll vom Restaurant Eintracht her südwärts bis an die Gemeindegrenze von Oberkulm eigentrassiert werden. Zudem soll der Böhlerkreuzung zu einem Kreisel umgebaut werden. Der Schienenstrang der WSB soll nach Westen, an den Kreiselrand verschoben werden. Bei Zugsdurchfahrten (während den Stosszeiten 8mal/Stunde) wird sämtlicher Verkehr über den Kreisel mit einer Lichtsignalanlage gestoppt. Zusätzlich wird der Verkehr von/in Richtung Böhler mit einer Schrankenanlage gestoppt. Der ganze Ausbau soll ab 2021/2022 gestartet werden und kostet CHF 22 Mio.

Im Bereich des Kreisels liegt die Haltestelle Unterkulm Zentrum der WSB. Gleich vis-à-vis liegt die Schulanlage der Kreisschule Kulm. Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler queren diesen Strassenabschnitt. Das Projekt berücksichtigt leider in keiner Art und Weise die Interessen der schwächsten Verkehrsteilnehmer.

Vorgeschlagene Lösung:

Obwohl Personenunterführungen nicht das Idealste sind, sollte diese Variante nochmals geprüft werden. Sowohl Fussgänger als auch Velofahrer sollen die Unterführung benutzen können. Mit entsprechenden Massnahmen soll verhindert werden, dass die Hauptstrasse nicht gequert wird. Die Sicherheit der schwächsten Teilnehmer kann mit einer Personenunterführung massiv gesteigert werden.

Zudem ist kritisch zu hinterfragen, weshalb nebst einer Rotlichtanlage zusätzlich Barrieren installiert werden müssen. Ohne Barrieren verringert sich die Totalschliessung des Kreisels für die restlichen Verkehrsteilnehmer (analog Kreisel in Hallwil).

Das Projekt soll eine optimale Lösung für
die Bahn, den fliessenden Verkehr, den Zweiradverkehr und die Fussgänger darstellen. Das vorgelegte Projekt gewichtet die Interessen der Bahn zu stark.

Offizielle Antwort:

Der Gemeinderat nimmt die eingereichten und die laufenden Petitionen zum Böhlerkreisel und zur WSB-Eigentrassierung sehr ernst. Sie zeigen, dass sich die Bevölkerung engagiert mit diesen Themen auseinandersetzt. Die Besorgnis, dass die WSB das Dorf noch stärker trennt, dass sich Unterkulm in Stosszeiten zum „Staudorf“ entwickelt und dass die Bedürfnisse der schwächeren Verkehrsteilnehmenden ungenügend berücksichtigt sind, teilt der Gemeinderat. Auf Grund der engen Platzverhältnisse hat der Gemeinderat von Beginn weg ein Projekt gefordert, dass die Koexistenz aller Verkehrsteilnehmenden gewährleistet. Gestärkt durch die Petition wird der Gemeinderat diese Forderung mit Nachdruck verfolgen. Wir zählen hier auf die Unterstützung und Mitwirkung der Bevölkerung. Die Strategie „Faust im Sack“ führt nicht zum Erfolg. Erheben Sie Einsprache und formulieren Sie Ihre Anliegen direkt an die Bauherrschaft, den Kanton Aargau.

Gemeinderat Unterkulm