150 Arbeits- und Ausbildungsstellen im Bezirk Kulm sichern!
Beschreibung:
Der Verwaltungsrat der Asana Spital Menziken AG hat beschlossen, den akutstationären Betrieb sowie den Operationsbetrieb einzustellen. Dies wird insbesondere mit der geringen stationären Auslastung und den ungedeckten Vorhaltekosten des 24-Stunden-Betriebs begründet. Künftig sollen der Rettungsdienst, die Hausarztpraxis, das Ambulatorium und die ambulante Notfallversorgung im Tagesbetrieb durch die Luzerner Kantonsspitäler (LUKS) erhalten bleiben. Voraussichtlich werden 149 der 303 Mitarbeitenden ihren Arbeitsplatz verlieren. Ein Verlust von fast 150 Arbeits- und Ausbildungsstellen ist ein herber Schlag für unsere Region!
Im Entwicklungsleitbild 2025–2034 beschreibt der Kanton Aargau, dass die Regionen insbesondere als attraktiver Wirtschafts- und Lebensraum gestärkt werden sollen. Die Menschen sollen vermehrt dort arbeiten, wo sie wohnen.
Wer ist hier der Patient? Diese Frage stellt sich, wenn die Luzerner Kantonsspitäler die medizinische Grundversorgungsaufgaben im Spital Menziken im Kanton Aargau übernehmen müssen.
Weshalb findet keine politische Diskussion über eine mögliche Schliessung des Spitals Menziken statt?
Unser Bezirk Kulm zählt aktuell fast 47'000 Einwohner:innen. In den nächsten 20 Jahren ist von einem weiteren Wachstum von 20 Prozent auszugehen. Eine Versorgungsregion dieser Grösse hat Anspruch auf eine konkrete Einbindung in die strategische Spitalplanung.
Vorgeschlagene Lösung:
Wir fordern, dass:
• der Kanton Aargau die Verantwortung gegenüber den Regionalspitälern wahrnimmt.
• der Regierungsrat eine verbindliche Strategie zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung für das Spital Menziken vereinbart und
• der Regierungsrat ein breites Grundversorgungsangebot mit versorgungsrelevanten, kostendeckenden Vorhalteleistungen für Regionalspitäler garantiert und
• der Regierungsrat seine Verantwortung über den Erhalt der 150 Arbeits- und Ausbildungsstellen im Gesundheitsbereich in der Region wahrnimmt.
Denn mit der richtigen Finanzierung ist die Gesundheitsversorgung vor Ort günstiger, effizienter und näher an den Menschen.
